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"Waldbewirtschaftungsplan Hösbach" übergeben


 
Übergabe des neuen Waldbewirtschaftungsplanes durch Forstoberrat Wolfgang Grimm (rechts) an Bürgermeister Michael Baumann.
 
Foto: MH / MS

Dem Markt Hösbach wurde am Mittwoch, 04. Oktober 2017, der neue Bewirtschaftungsplan für den rund 400 ha großen Gemeindewald übergeben. Die entsprechenden Arbeiten erfolgten durch den unabhängigen Forstsachverständigen Helmut Läpple, unter fachlicher Begleitung der Unteren Forstbehörde.
Deren Vertreter, Forstoberrat Wolfgang Grimm, sieht in Hinblick auf die Waldentwicklung einen Trend bestätigt: "Auch in Hösbach haben wir heute im Vergleich zu vor 20 Jahren deutlich mehr Laubbäume, mehr Holz und ein höheres Durchschnittsalter."
Bürgermeister Michael Baumann zeigte sich erfreut über die Ergebnisse. Es sei gelungen, den Wald durch eine maßvolle Nutzung vor allem auch hinsichtlich des Klimawandels stabiler zu gestalten. "Unser Wald hat sehr vielfältige Funktionen zu erfüllen. Die vorliegende Planung berücksichtigt neben der Holznutzung und klimagerechten Verjüngung des Waldes insbesondere auch Maßnahmen zur Erhöhung der Artenvielfalt."
In diesem Zusammenhang wurden zwölf Teilflächen in älteren Waldbeständen ausgewählt, in denen während der kommenden zehn Jahre keine Holzerntemaßnahmen stattfinden. In Verbindung mit weiteren Flächen, für die keine regelmäßige Bewirtschaftung vorgesehen ist, ergeben sich somit etwa 30 ha (rund 7%) Flächen, die sich selbst überlassen bleiben.


Die Artenvielfalt im Wald ist i.d.R.
umso höher, je mehr verschiedene
Lebensräume vorhanden sind.
Die Bewirtschaftung des Waldes
kann hierzu beitragen, hat jedoch
in der Vergangenheit vielerorts zu
wenig Rücksicht genommen auf
besondere Lebensräume wie z.B.
Totholz, oder Bäume mit Höhlen.
Bestimmte Käfer-, Pilz- und
Vogelarten beispielsweise sind
daher selten geworden.
Maßnahmen zur Förderung
solcher Arten:
-Teilverzicht auf Brennholznutzung,
  um die Anteile von totem Holz und
  sog. "Biotopbäumen" auf der
  gesamten Waldfläche zu erhöhen
     - Sich selbst überlassene,
ungenutzte Waldflächen,
in denen natürlicherweise
Totholz und Biotopbäume
konzentriert entstehen
Daten zum Hösbacher Gemeindewald
 
 
 
Im Durchschnitt waren (sind) die Bäume :
1997 etwa 72 Jahre alt
2017 etwa 89 Jahre alt
(bayerischer Durchschnitt: 83 Jahre)
 
Holzvorrat je ha Waldfläche im Durchschnitt:
1997 etwa 334 fm
2017 etwa 346 fm
(bayerischer Durchschnitt: 320 fm)
 
Holzzuwachs je Jahr und ha
rund 8,1 fm
 
Geplante Nutzung je Jahr und ha
rund 6,9 fm




 


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